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sub: og-page_tit: Bahnhofareal og-page_des: Der Kurort Bad Salzungen erhält mit der Neusortierung des Bahnhofareals, dem Ausbau des alten Bahnhofsgebäudes und der Neuplanung des Goethaparks eine neue und attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Zentrum. og-page_kwd: Landschaftsarchitektur, Themen, og-page_url: https://hager-ag.ch/de/project/zbg934_wft163_ptx583/ [open] og-page_img: https://hager-ag.ch/db_data/pro/zbg934_wft163_ptx583/image01_web.jpg [open]
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Bahnhofareal, Bad Salzungen

Die Freiflächen des Bahnhofsareals schieben sich wie ein Teppich unter die sanierten Bauwerke des ehemaligen Bahnhofs, Wasserturms und des Pavillons, um deren Wirkung und Nutzung herauszustellen. Der homogene Bodenbelag geht dabei bis an die angrenzenden Gleis- und Verkehrsanlagen. Sowohl westlich, als auch östlich des zentral gelegenen Bahnhofsgebäudes entstehen Platzintarsien mit variablen Nutzungen in diesem Teppich, die mit einem einheitlichen Baumdach überzogen werden. Im Sinne eines ausgeleerten Salzstreuers werden als Leitidee weiße Pflastersteine in den dunklen Bodenbelag aufgenommen und als erkennbare Spur zwischen Bahnsteigausgang und Innenstadt entwickelt. Diese „Salzkörner“ verdichten sich an wichtigen Wegepunkten und werden durch eingestreute Leuchtsteine und Lichtstelen ergänzt. Der westliche Platzbereich erhält einen inhaltlichen Schwerpunkt der Information und des Aufenthalts. Unter dem schattenspenden Baumdach befinden sich einige Sitzmöglichkeiten zwischen gegliederten Pflanzflächen. Für die Fahrradfahrer sind Angebote zum sicheren Unterstand einschließlich einer Ladestation für e-bikes angedacht. Die neue Bahnhofstrasse wird etwas nach Süden verschoben, um wichtige Verkehrsanschlüsse zu optimieren und den Freiraum zwischen Bahnhofsgebäude und Bahnsteig möglichst großzügig zu gestalten. Somit entsteht ein linearer und flexibler Busbahnsteig. Der gesamte neue Freiraum findet seine großzügige Fortsetzung in der Promenade am Goethepark und leitet somit deutlich in das bestehende Stadtzentrum.

Bauherr
Stadt Bad Salzungen
Projektdaten
VgV-Verfahren 2014
Projektierung 2014-2019
Realisierung 2017-2020
Projektteam
Vössing Ingenieure GmbH
Büro Roosgrün
Büro Rietig
Lichtplanung Büro Wand

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