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sub: og-page_tit: Soziologie und Gesellschaft og-page_des: Der Mensch und seine Nutzung des öffentlichen Raumes stehen im Mittelpunkt der Gestaltung zukünftiger Stadt- und Landschaftsräume. Eine konsistente Einbeziehung aller Nutzer wird zum zentralen Kriterium planerischen Handelns. og-page_kwd: Landschaftsarchitektur, Themen, Soziologie und Gesellschaft og-page_url: https://hager-ag.ch/de/topics/xzw508_oin944_ogu581/ [open] og-page_img: https://hager-ag.ch/db_data/top/xzw508_oin944_ogu581/image_web.jpg [open]

Soziologie und Gesellschaft

Nutzungsflexibilität und nachhaltige Partizipation sind die Schlüsselbegriffe bei der Planung des Stadtraums von morgen. Offene und flexibel bespielbare Stadt- und Landschaftsräume schaffen hierfür die Voraussetzung.
Eine hohe Flexibilität bei der Nutzung ist die Voraussetzung für eine vielfältige Aneignung des Stadtraums. Die Grundlage für die Nutzungsvielfalt im öffentlichen Raum bilden einfache und robuste Raumgerüste, die unterschiedlich bespielt und von allen benutzt werden können. Wie diese Bespielung aussehen kann, wird im Rahmen eines gesellschaftlichen Diskurses definiert. Die Partizipation ist ein Prozess, bei dem alle Bedürfnisse der Nutzer und Nutzerinnen zusammengetragen werden. Wir Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen können diese wichtige Diskussion über den öffentlichen Raum moderieren und fachlich begleiten.
Ein durchgängiger Baumrahmen mit einheimischen Bäumen fasst den künftigen Quartierspark. Zu den bestehenden und neuen Wohnlagen hin ist dieser locker und durchlässig und lässt immer wieder Ein- und Ausblicke zu. Zur Thurgauerstrasse hin öffnet sich der Baumrahmen konsequent und gibt einen grosszügigen, einladenden Eingangsbereich Raum, der den Auftritt des Parks an der Stadtmagistrale der Thurgauerstrasse verankert.
Der Park am Seebogen zeichnet sich durch seine positive Haltung zur neuen Hochbahn in der Seestadt Aspern aus. Sie bildet das räumliche Rückgrat aus, welches als urbane Nutzungsmeile alle Parkteile miteinander verbindet. Ein Baumrahmen mit alternierenden Reihen fasst einen offenen Lichtungsraum. Von einem zentral gesetzten Parkbalkon aus, kann man den Blick bis zum nahen See schweifen lassen.
Mit Baumreihen und mehr Günflächen werden die von Schleichverkehr und Parkplätzen belasteten Quartierstrassen im bahnhofsnahen Westquartier von Wil verkehrsberuhigt und gewinnen an Aufenthaltsqualität. In zwei Abschnitten wurden die Massnahmen bereits umgesetzt.
Mitten im belebten Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg wurde eine besondere Oase des gemeinschaftlichen Wohnens realisiert. Eine großzügige, intensiv bepflanzte Dachfläche nimmt diesen Gedanken auf und zeigt die landschaftsarchitektonischen Möglichkeiten einer solchen Wohnform auf.
Die Bibliothek in Heidenheim ist ein neuer skulpturaler Stadtbaustein mit inselartigem Charakter. Platz und Strassenraum umspülen ihn in einem hellen Belag. Pflanzflächen nehmen das Bild des Gebäudes als „Strassensilhouette“ auf und gliedern durch Versprünge den langgestreckten Platz.
Ein lockerer „Baumschleier“ verankert den Rudolf-Bednar-Park im neuen Stadtquartier. Unter seinem Dach befinden sich verschiedene Angebote von der aktiven Skateranlage bis zum ruhigen Quartiergarten. Orange Stelen mit Spielgeräten erinnern an die ehemalige schilfbestandene Donau-Aue.
Der bestehende parkartige Garten wurde mit der Erneuerung des Pflegezentrums unter Einbezug aktueller Bedürfnisse aufgewertet. Ein anregender Spazierweg um die Gebäude verbindet die Sitzplätze im Schatten vorhandener Baumgruppen oder neu geschaffener Baumhaine.
In einem kooperativen Planungsverfahren haben wir aus einem Parkplatz einen offenen, grosszügigen Platz für Alle geschaffen. Im Schatten der Kastanien laden Sitzbänke ein, das Treiben um das neue Wasserbecken zu beobachten.

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