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sub: og-page_tit: Kultur, Bildung, Soziales og-page_des: Freiraum und Architektur bedingen sich gegenseitig. Vor allem bei öffentlichen Bauten leistet Freiraum einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Lebensräume. og-page_kwd: Landschaftsarchitektur, Projekte, Kultur, Bildung, Soziales og-page_url: https://hager-ag.ch/de/projects/kultursoziales/ [open] og-page_img: https://hager-ag.ch/db_data/typ/kultursoziales/image_web.jpg [open]

Kultur, Bildung, Soziales

Der Freiraum kann als Fortsetzung der Architektur gelesen werden. Eine intensive Verbindung zwischen Innen und Aussen ist die Grundlage für tragfähige Lebenswelten.
Ein fruchtbarer Dialog zwischen Innen und Aussen, Gebäude und Freiraum, ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Stadträumen. Insbesondere bei öffentlichen Bauten sollte der Freiraum als Fortsetzung der Gebäudefunktionen aufgefasst werden. Wenn die unterschiedlichen Bedürfnisse präzise aufeinander abgestimmt sind und eine intensive Vernetzung zwischen Architektur und Freiraum besteht, werden positive Synergieeffekte freigesetzt. Architektur und Freiraum durchdringen sich und schaffen anregende und nachhaltige Lebensräume.
Im Zuge der Neustrukturierung des Berliner Tierparks werden geographische Themenschwerpunkte umgesetzt. Gemeinsam mit Zoologen und Zoologinnen entwickeln wir die neue »Himalaya-Gebirgslandschaft« mit ihren charakteristischen Tieren, Landschaften und Lebensräumen.
Ein umlaufender Grünraum bindet das neue Kantonsspital von Baden in die vorhandenen landschaftlichen Strukturen ein. Im Westen entsteht in Ergänzung zum bestehenden Südpark ein neuer Spitalgarten.
Die neu gestalteten Freiflächen aus Pausenplatz, Eingangsplatz, Parkplatz, Sportbereich, und Kindergarten nutzen das Grundstück durch geschickte Anordnung optimal aus und nehmen Bezug auf die Nutzungsbereiche im neuen Schulhaus.
Mit der Sanierung der Kantonsschule Cleric wurden zusätzliche Schulräume geschaffen. Ein lockerer Hain aus Eichen fasst den Freiraum aus klaren Ankunfts- und Aufenthaltszonen ein. Eine Sitzlandschaft eröffnet den Blick auf den Schulgarten mit den Themengärten.
Die Experimenta in Heilbronn ist mit einem spektakulären Neubau erweitert worden. Eingebettet in eine ruhige, parkartige Landschaft erstreckt sich zwischen dem bestehenden Bau und dem neuen Science Dome ein abwechslungsreicher Platz, von dem Stufen in die Nähe des Wassers führen.
Die neue Bibliothek bildet in Heidenheim einen einzigartigen skulpturalen Stadtbaustein, der von einem hellen Platz- und Straßenraum umspült wird. Pflanzflächen gliedern die langgestreckte Platzfläche, indem sie die Vorsprünge der Gebäudesilhouette aufnehmen.
Die unterschiedlichen Atmosphären der beiden Villengärten wurden von uns herausgearbeitet. Der sonnige, extrovertierte Garten besticht durch eine erhöhte Terrasse mit Seeblick. Im schattigen Garten sind intime Sitzplätze in üppige Staudenpflanzungen eingebettet.
Das Ethnographische Museum erhält auf dem unterirdisch liegenden Ausstellungssaal einen neuen Stadtgarten. Unter einem lockeren Hain aus Blütenbäumen laden Sitzbänke und Rasenflächen zum Spazieren und Ausruhen ein.
Innerhalb der schutzwürdigen Substanz des Friedhofs werden Grundelemente, wie die markante Allee, wieder verstärkt; die flächigen Grabfelder hingegen neu angeordnet. Sitzplätze mit Zedern laden zur Einkehr ein. Der Ostteil wird mit neuen Bestattungsformen ergänzt.
Im Zuge der Erneuerung des Pflegezentrums haben wir den bestehenden parkartigen Garten an die aktuellen Bedürfnisse angepasst und aufgewertet. Ein abwechslungsreicher Rundweg verbindet die Sitzplätze im Schatten vorhandener oder neu geschaffener Baumhaine.
Die zum Abbruch vorgesehene Villa konnte die Stadt in den 1980er Jahren retten. Im verwunschenen Garten haben wir einige verloren gegangene Elemente wiederhergestellt. Das «Auge» im rekonstruierten Rasenrondell bindet die unterirdisch liegende Bibliothek in die Gesamtanlage ein.

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