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Quartierpark Thurgauerstrasse, Zürich

Ein durchgängiger Baumrahmen mit einheimischen Bäumen fasst den künftigen Quartierspark. Zu den bestehenden und neuen Wohnlagen hin ist dieser locker und durchlässig und lässt immer wieder Ein- und Ausblicke zu. Zur Thurgauerstrasse hin öffnet sich der Baumrahmen konsequent und gibt einen grosszügigen, einladenden Eingangsbereich Raum, der den Auftritt des Parks an der Stadtmagistrale der Thurgauerstrasse verankert. Am tiefsten Punkt des Parks findet ein Retentionsbereich zur Versickerung des anfallenden Meteorwassers seinen Platz. Wasser als Parkelement wird für alle als erlebbares Element in Szene gesetzt.

Der Baumrahmen definiert eine zentrale und zugleich offene Parklichtung, die den Blick freigibt auf die umgebenden Stadträume. Der lockeren Dichte des Parkrandes steht die Offenheit der Lichtung gegenüber. Zwei einfache Wege führen vom Eingang hinauf zum neuen Quartiersplatz am "Alten Schützenhaus", der sich als horizontales Plateau in die Parklichtung einschreibt.

Das "Alte Schützenhaus" wird bewusst in den Fokus der gesamten Anlage gerückt. Von hier aus wird die sozialräumliche Ausgestaltung des Parks begleitet und seine zukünftige und aktuelle Benutzung mit allen Betroffenen und Interessierten ausgehandelt. Ein einfacher Grundausbau des Parks sichert eine gute und flexible Benutzung für alle sozialen Gruppen, die konkrete Ausgestaltung und Bespielung jedoch ist Sache eines Prozesses, der mit dem " Alten Schützenhaus" seinen räumlichen Anker im Park bekommt. Auf dieses Weise entsteht die Chance, dass der neue Park von allen mitgestaltet und für alle zum Leben erweckt werden kann.

Bei der sozialräumlichen Strategie für den Park, spielt das Zusammenspiel aus Parkgrundgerüst und die Schaffung variabler Bereiche eine zentrale Rolle. Zum Parkgerüst, quasi zur Grundausstattung des zukünftigen Prakes zählen die Bäume, Wege, die Topographie, das Rasensportfeld, das Schützenhaus, die verkehrsberuhigte Grubenackerstrasse und die Wiese im unteren Parkteil an der Thurgauerstrasse mit ihrem Wasserbecken. Die variablen Bereiche sind Räume im Park, deren Nutzung und Gestaltung auch nach der Eröffnung noch weiterentwickelt werden können. Veränderungen können durch die Nutzerinnen und Nutzer selbst umgesetzt werden. Zielgruppe im Rahmen der Beteiligung sind heutige und künftige Anwohner aus der näheren und weiteren Parkumgebung, sowie Schülerinnen und Schüler als auch Lehr- und Betreuungspersonen, sowie organisierte Quartiersgruppen. Im Rahmen von mehreren Dialogveranstaltungen wird der Prozess von Seiten der Stadt begleitet. Mit dem „Alten Schützenhaus“ bekommt der angestrebte Prozess einen konkreten Ort im Park und wird dort räumlich verankert.

Bauherr
Grün Stadt Zürich
Projektdaten
Wettbewerb 2018, 1.Preis
Projektierung seit 2019
Fläche 16`460 m²
Projektteam
raumdaten GmbH
Michael Emmenegger Soziale Prozesse
Basler & Hofmann Ingenieure AG
Kerst-Beratungen Ökologie

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