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sub: og-page_tit: Park am Seebogen, Elinor-Ostrom-Park Aspern og-page_des: Der Park am Seebogen zeichnet sich durch seine positive Haltung zur neuen Hochbahn in der Seestadt Aspern aus. Sie bildet das räumliche Rückgrat aus, welches als urbane Nutzungsmeile alle Parkteile miteinander verbindet. Ein Baumrahmen mit alternierenden Reihen fasst einen offenen Lichtungsraum. Von einem zentral gesetzten Parkbalkon aus, kann man den Blick bis zum nahen See schweifen lassen. og-page_kwd: Landschaftsarchitektur, Themen, og-page_url: https://hager-ag.ch/de/project/fti707_hwu883_rmj568/ [open] og-page_img: https://hager-ag.ch/db_data/pro/fti707_hwu883_rmj568/image01_web.jpg [open]
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Park am Seebogen, Elinor-Ostrom-Park Aspern, Wien

In Aspern wächst die Seestadt und der Park am Seebogen wird entstehen! Den Übergang zwischen Park und der nahen Seepromenade bildet der Seebogenplatz. Der Park selbst ist von einem durchgängigen Baumrahmen gefasst. Zwischen Hochbahn und den angrenzenden Wohnlagen prägen im alternierenden Rhythmus, lockere Reihen mit säulenförmigen Bäumen den Park. Der Baumrahmen definiert eine offene Parklichtung, die den Blick freigibt auf die umgebenden Stadträume und die geplante Hochbahn. Der Dichte des Parkrandes steht die Offenheit der Lichtung gegenüber. Im Zentrum der südlichen Lichtung ist ein Parkbalkon verankert. Von hier aus kann man den Blick über die Parklichtung bis zum nahen See schweifen lassen. Als urbanstes Element des Parks wird die Hochbahn in den Fokus gerückt. Sie bildet das räumliche Rückgrat aus, welches alle Parkteile miteinander verbindet. In einem Farbton gehalten wird der Raum unter Bahn zum "grünen Salon" mit ganz eigener Ausstrahlung. Im Schatten der Hochbahn wird eine vielfältige Nutzungswelt in den Parkraum aufgenommen. Das robuste, räumliche Parkgerüst aus Baumrahmen, Lichtung und der Nutzungsmeile unter der Hochbahn zeichnet den Seebogenpark aus. Er wird mit der Stadt und seinen Menschen und ihren sich ändernden Bedürfnissen mitwachsen und blickt etwaigen Veränderungen in der Zukunft gelassen entgegen.

Bei der Ausarbeitung der Nutzungskonzeption für den Park spielt die Einbindung der Hochbahn eine zentrale Rolle. Als geschützter Raum soll der Bereich unter der Hochbahn mit unterschiedlichsten aktiven und vor allem bewegungsorientierten Nutzungen aufgeladen werden. Hinter jedem Nutzungsbereich steht eine entsprechende Nutzergruppe, die bereits im Vorfeld zum Wettbewerb in den Prozess eingebunden wurde. Die Palette reicht von Trendsportarten wie Bouldern, oder Parcours bis hin zu einem Radspielplatz mit entsprechender Trägerschaft. Mit den Sportangeboten (Streetball, Sportfeld) für die benachbarte Schule werden die privaten Trägerschaften, um ein Angebot für die öffentliche Hand erweitert. Dem aktiven Nutzungskanon unter der Hochbahn, stehen flexibel bespielbare und ruhige Bereiche im zukünftigen Parkraum gegenüber. Im Rahmen von öffentlichen Befragungen und diversen Informationsveranstaltungen wurde das Programm des Parks mit den Bedürfnissen der Anwohner und Anwohnerinnen abgeglichen und gemeinsam überprüft. Die hierbei gemeinsam erarbeiteten Inputs sind bereits in den Wettbewerbsentwurf und dann auch in die spätere Planung eingeflossen.

Bauherr
Wien 3420 AG
Aspern Development AG
Projektdaten
Wettbewerb 2017, 1.Preis
Projektierung 2018-2019
Realisierung seit Herbst 2019
Fläche 5 ha

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