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sub: og-page_tit: Helmut-Zilk-Park og-page_des: Auf den ehemaligen Gleisanlagen entwickelt sich ein neuer Stadtpark: Der Hain aus Blütenbäumen umschliesst die zentrale, offene Wiesenlichtung und integriert ein Sonnendeck mit Café und vielfältige Nutzungen wie Spielplätze oder Mietergärten. og-page_kwd: Landschaftsarchitektur, Themen, og-page_url: https://hager-ag.ch/de/project/cui707_uit883_oag568/ [open] og-page_img: https://hager-ag.ch/db_data/pro/cui707_uit883_oag568/image01_web.jpg [open]
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Helmut-Zilk-Park, Wien

Aus Bahnhof wird Stadt – auf ehemaligen Gleisanlagen entstand ein Park. Tiefgreifende Veränderungen im städtischen Gefüge des 10. Bezirks eröffneten die Möglichkeit, das Stadtfeld zwischen den inneren und äusseren Bezirken neu zu bespielen. Dem Prinzip des Volksparks folgend besteht der neue Park aus zwei Hauptelementen: Ein Kranz aus blühenden, kleinkronigen Bäumen umschliesst harmonisch die zentrale, offene Rasensenke. Der dichten Üppigkeit des Haines steht die sich öffnende Weite der Lichtung gegenüber. Die Platzierung kleinkroniger Bäume vor den grossflächigen Fassaden der umliegenden Gebäude verleiht dem Park einen eigenen Horizont und schaffen einen interessanten Massstabssprung. Die Baumwahl sichert zudem langfristig die Aussicht aus den Gebäuden und schafft Rückzugsräume im Park. Im Schatten der Bäume finden sich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Besucher und Anwohner: An der Ostseite der Rasensenke liegt das Parkcafé mit Sonnenterrassen und beim südöstlichen Parkeingang Gemeinschaftsgärten. Ein dichtes Wegenetz erschliesst den Park und verknüpft ihn mit der angrenzenden Stadt. Von den Stadträumen her bieten sich dem Besucher zahlreiche Querungsmöglichkeiten über die Wiesenlichtung.
Die Randbereiche werden naturnah entwickelt und bieten Pflanzen und Tieren ein städtisches Biotop. Unterschiedliche Rasen- und Wiesengesellschaften erhöhen die Biodiversität auf dem Areal und bieten die Möglichkeit das anfallende Regenwasser der befestigten Flächen zu versickern. Insekten, Kleintiere, Schlangen und Hasen haben im ersten Jahr schon eine neue Heimat gefunden.

Bauherr
MA 42 Stadtgartenamt Wien
Projektdaten
Wettbewerb 2010, 1. Preis
Projektierung 2012-2013
Realisierung 2014-2017
Fläche 6.7 ha

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